Was man zu vernetzten Daten wissen muss
In der Diskussion um vernetzte Daten fallen viele Fachausdrücke. Mit diesen sieben Begriffen behält man den Überblick
Offene Daten
(Open Data)
Unter Open Data versteht man Daten, die ohne Einschränkung zur Verfügung stehen und von Dritten verwertet, verarbeitet und weitergegeben werden können. Um jedoch mehr Leistungen spielen dabei eine wichtige Rolle. So definieren, wie Daten verwendet werden dürfen.
Creative-Commons-Lizenzen
Sie sind der Schlüssel um offene Daten zu Data Pools hinzuzufügen, ohne jede Datenlizenz verhandeln zu müssen. Hinter „Creative Commons“ steht eine gemeinnützige Organisation, deren Standards sich international etabliert haben. Als weltweit am stärksten genutzte Lizenzen gelten CC-BY und CC-BY-SA.
Strukturierte Daten
Strukturierte Daten sind Informationen, die in einem festen Format (z. B. schema.org) angelegt sind, sodass sie leicht zu lesen und automatisch maschinenlesbar. In Infoboxen passen diese automatisch im Hintergrund.
Open Data Pool BW
Wer seine Datensätze im mehrschichtig filterbaren Datenpool veröffentlicht anlegt, kommt damit automatisch in den Open Data Pool BW. Von dort aus fließen die Daten in den Knowledge Graph und stehen für viele mögliche Portale gleichermaßen zur Verfügung.
ODTA
Die Open Data Tourism Alliance (ODTA) ist ein Zusammenschluss von touristischen Datenplattformen auf europäischer Ebene. Durch die einheitliche offene Lizenzierung zur Datenbasis im gesamten deutschsprachigen Raum auf der Durchlage von schema.org.
Knowledge Graph
Der Knowledge Graph ist die zentrale Datenbank für den Deutschlandtourismus. Aus ihm fließen werden aktuell rund 37.600 Datenbestände aus Baden-Württemberg automatisch und regelbasiert von ihr zugänglich gemacht.
Datensilos
Datensilos sind das Gegenteil von vernetzten Daten. Wenn Datensätze weder strukturiert noch offen angelegt sind, können sie nicht mit anderen Daten verknüpft werden. Sie stehen wie geschlossene Silos nebeneinander und haben nur begrenzten Nutzen.